Round Table

Round Table DeutschlandRound Table ist eine internationale Verbindung junger Männer mit rund 3.500 Mitgliedern in Deutschland. Entstanden ist „RT“, wie die Mitglieder ihren Round Table nennen, aus dem Geist des englischen Clublebens. Die Mitgliedschaft endet automatisch mit der Vollendung des 40. Lebensjahrs – so ist ein permanenter Zufluss von neuen Ideen gesichert.

Round Table wurde in England gegründet. Der Gründer Louis Marchesi wollte eine Vereinigung ins Leben rufen, die sich an das Vorbild ähnlicher Clubs (Lions, Rotaries, Kiwianis, ..) anlehnte, jedoch in einem für ihn gewichtigen Punkt ein Gegengewicht bilden sollte: beim Alter der Mitglieder. Die Mitgliedschaft in anderen Clubs ist in der Regel lebenslang angelegt, was in Verbindung mit zahlenmäßigen Aufnahmebeschränkungen meist zu einem hohen Altersdurchschnitt führt. Bei Round Table dagegen erlischt die Mitgliedschaft automatisch mit dem 40. Lebensjahr. Auf diese Weise werden regelmäßig wieder Plätze für neue, jüngere Tischmitglieder frei. Diese Regelung hat bei Round Table zu einem Altersdurchschnitt von Mitte 30 und zu einem hohen Maß an Homogenität unter den Tischmitgliedern geführt, was die persönliche Lebenssituation in Beruf und Familie angeht.

Die Geschichte
Die Idee: Adopt, adapt, improve!
Das Clubleben
Vertrauen und Freundschaft

Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges hat sich Round Table in den meisten Ländern Europas, in Afrika, Asien und Nordamerika verbreitet. Der erste deutsche Club wurde 1952 in Hamburg gegründet. Im Jahr 1991 gab es nationale Round Table Organisationen in 47 Ländern, die sich zur Dachorganisation „Round Table International“ zusammengeschlossen haben. Round Table International hat sich mit anderen Organisationen ähnlicher Zielsetzung wie „APEX“ in Australien, „Active 20/30“ in den USA und „Kin“ in Kanada im „World Council of Service Clubs“ vereinigt, das sich einmal im Jahr an einem ständig wechselnden Ort trifft und mehr als 100.000 Mitglieder hat.

Ein Teil des Tischlebens ist in Vorträgen und Diskussionen dem gegenseitigen Einblick in die Berufs und Lebenserfahrungen der Tischmitglieder gewidmet. So vermag der Einzelne Standpunkte und Meinungen von allgemeinem Interesse aus der Sicht anderer Berufe kennenzulernen, die eigenen Standpunkte und Meinungen zu überprüfen, den Erfahrungsbereich über das eigene Berufsfeld hinaus zu erweitern. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bewertungen, Meinungen und Verhaltensweisen fördert eine Form gegenseitiger Toleranz, die aus dem Interesse am Anderen Gemeinsamkeiten über deutlich gesehene Unterschiede hinweg entwickelt, Gräben nicht zuschüttet, aber Brücken schlägt.

So praktiziert jeder Tisch im Kleinen, was der Einzelne im Großen als Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen hat. Aufgeschlossenheit für Fremdes und Unbekanntes und die Bereitschaft, sich gemeinsam mit anderen für andere zu engagieren, werden von den Mitgliedern von Round Table erwartet. Vor allem Hilfe für Hilfsbedürftige in unserer Gesellschaft und in der Welt zählt zu den selbstgesetzten Aufgaben von Round Table. Diesen Dienst an der Gesellschaft pflegt jeder Tisch in individueller Verantwortlichkeit und Kreativität.

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